Judas

Monodrama von Lot Vekemans

30. März 2018 – Karfreitag, 19.00 Uhr

31. März 2019 – Karsamstag, 15.00 Uhr

St. Clemens-Kirche, Büsum

Karten an der Abendkasse: 8 Euro

Spiel, Einrichtung: Hartmut Lange
Assistenz: Ines Schneider

Über die Veranstaltung

Judas. Er erscheint in unserer Gegenwart, um seine Geschichte zu erzählen – nicht um seinen Namen reinzuwaschen, denn der steht ohnehin unauslöschbar für Verrat. Ist es der Versuch eines Schuldbekenntnisses oder der Rechtfertigung? Was waren die Gründe, die hinter seinem Tun standen? Wie wäre die folgenreichste Geschichte des christlichen Abendlandes weitergegangen, wenn er Jesus nicht verraten hätte?

Die flämische Autorin Lot Vekemans bietet in ihrem Monodrama der Ikone des Verrats ein Plenum. Der Text ist Augenzeugenbericht, Verteidigungsrede und Eingeständnis. Sie lässt Judas über seine Wut, seine Enttäuschung und seine Sehnsüchte reden, ohne die Verantwortlichkeit seines Handelns zu leugnen.

In den Dramen von Lot Vekemans geht es immer um existentielle Themen. Sie gibt Figuren das Wort, die in der Historie immer zu kurz gekommen sind und zeigt sie jenseits einer Wertung in Gut und Böse. In diesem Drama stellt sie die höchst provokante Frage: ››Ist Judas für uns gestorben?‹‹

In Zusammenarbeit mit dem Ernst-Deutsch-Theater, Hamburg