Friedenslicht trifft in Büsum ein

Friedenslicht aus Bethlehem in Büsum

Sonnabend, 22. Dezember um 17 Uhr

Friedensandacht in St. Clemens mit Pastorin Ina Brinkmann
Windlichter für 1 Euro können erworben werden. Bitte an ein Transportgefäß denken.

Der Erlös des Verkaufs hilft unter anderem den Büsumer Saisonkräften über den Winter.

Die St. Clemens-Kirche öffnet für das Friedenslicht aus Bethlehem ihre Pforten. Der Büsumer Bürger Gerhard Schulze nimmt es in Meldorf entgegen und reicht es weiter in die Häuser, deren Menschen es bei sich hüten mögen über die Weihnachtszeit. Im Rahmen einer Friedensandacht wird das Licht dann verteilt. Bitte dazu ein Transportglas mitbringen, das die Flamme für den Heimweg schützt. Das Windlicht dazu kann für 1 Euro erworben werden. Der Erlös des Verkaufs hilft unter anderem den Büsumer Saisonkräften über den Winter.

Die Flamme des Friedenslichts ist als Symbol und Zeichen gedacht, dass Frieden werden möge auf der Welt. Gerade aus dem Hotspot der Gewalt, aus dem palästinensischen Bethlehem, kommt dieses Licht.

Zum Hintergrund: 1986 entstand im Landesstudio des ORF die Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Bethlehem als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.

Das Licht ist das Weihnachts-Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an unserem Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen.

In jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten entzündet ein österreichisches Kind in der Geburtsgrotte Jesu das Licht. Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug ein einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und die meisten europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent. Und so gelangt es eben auch  nach Büsum.

Foto: C. Schnaubelt